mahdyoon.org

Ruf des Imams Ahmed Al-Hassan

der Thora, der Bibel und im Koran  

Der Beauftragte und Gesandte des Imams Al-Mahdi

 
 
 
Der Beauftragte und Gesandte des Imams Al-Mahdi in der Thora, der Bibel und im Koran

In der Thora, im 2. Buch der Könige, 2. Kapitel, wird berichtet, dass Elia im Sturmwind zum Himmel hinaufgetragen werden sollte …, dass „er seinen Mantel nahm, ihn zusammenwickelte und auf das Wasser schlug. Als beide auf dem Trockenen hinübergegangen waren, das sagte Elia zu Elisa: Bitte, was ich für dich tun soll, bevor ich von dir weggenommen werde! Elisa sagte: Dass mir doch ein zweifacher Anteil von deinem Geist gegeben werde! Da sagte er: Du hast Schweres erbeten, Wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir weggenommen werde, dann wird dir das gegeben werden; wenn aber nicht, dann wird es dir nicht gegeben werden.

Und da sie miteinander gingen und redeten, da kam ein feuriger Wagen mit Rossen herab, die schieden die beiden voneinander! Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel. Und Elisa sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater! Der Wagen Israels und sein Gespann! Dann sah er ihn nicht mehr“.

Dies geschah dem Propheten Gottes, dem Propheten Elia, der zum Himmel auffuhr, bis heute nicht gestorben ist und auf Erden viele Werke zum Lobe Gottes verrichtet. Die Erdbewohner jedoch sehen ihn nicht, weil sie blind sind, und wenn sie auch ihre Augen öffnen. Mit Elia identisch ist Al-Khudar, der auch zum Himmel entrückt wurde und nach Gottes Weisung auf Erden wirkt. Auch der Imam, der Mahdi Mohammed Ben Al-Hassan verrichtet Werke auf Erden nach Gottes Weisung.

Bevor Jesus entrückt wurde entsandte er seine Jünger, damit das Recht bestätigt werde, das ihm von Gott gegeben wurde, und die Botschaft Gottes auf Erden verbreitet werde. Zu ihnen gehörte Shamoun, genannt der Felsen, der in der Bibel Simon Petrus heißt, und der barbarische Johannes, der erleuchtete Johannes der Bibel. Dann aber brach die Sendung Jesu ab. Sie brach nicht nur für eine Zeitspanne ab, sondern für alle Ewigkeiten, denn es gibt weder einen vernünftigen noch in der Tradition begründeten Beweis, der diesen Zweck bestätigt, sondern das Gegenteil wird bewiesen, dass nämlich Jesus einen Stellvertreter entsendet, wenn die Zeit seiner Rückkehr gekommen ist und die kleine Auferstehung sich nähert. Im Folgenden werde ich mit Gottes Hilfe den Beweis dafür bringen:

Was den Imam Al-Mahdi betrifft, so hatte dieser seine vier Botschafter während der Zeit seiner begrenzten Verborgenheit, die ungefähr 70 Jahre währte, entsandt. Dann unterbricht die Botschaft und Entsendung seitens des Imam Al-Mahdi. Dabei besagt die Unterbrechung für eine Zeitspanne nicht, dass die Unterbrechung ewig währt, sondern ist Beweis dafür, dass er einen Botschafter entsendet, der ihn vertritt, wenn sich seine Auferstehung nähert und die Zeit der kleinen Auferstehung gekommen ist.

Im Folgenden werde ich mit Gottes Hilfe den Beweis dafür bringen:

Jetzt und bevor ich die Frage untersuche, welche Beweise es für die Entsendung eines Botschafter als Stellvertreter gibt, untersuchen wir, welche Bewandtnis es mit jenen vier Botschaftern, nämlich Al-Khudar, Elia, Jesus und Mohammed Ben Al-Hassan Al-Mahdi hat: Handelt es sich nur um ein und denselben oder sind es verschiedene?

Tatsächlich handelt geht es bei ihnen ein und dieselbe Angelegenheit. Sie gehören zusammen und sind nicht voneinander zu trennen, denn sie haben einen gemeinsamen Herrn und eine gemeinsame Religion, nämlich die Hingabe an Gott, an Allah, gepriesen sei Sein Name! Sie alle rufen Ihn an, und auf sein Geheiß hin sind sie tätig. Es ist ein und dasselbe Recht, auf das sie sich berufen und ein und dasselbe Ziel, nämlich die kleine Auferstehung. Ihre gemeinsame Absicht und ihr gemeinsamer Zweck sind die Verbreitung von Gerechtigkeit, Recht und Gleichheit und die Anbetung Gottes auf Erden. So will es der Allerhöchste. Sie sind miteinander vereint und es gibt zwischen ihnen keinen Unterschied. Ihr Streben gilt einem Zweck und einem Ziel, und sie haben einen gemeinsamen Herrn und Gott. Ihr Botschafter muss daher von ihnen gemeinsam und ein und derselbe sein. Er ist zugleich der Bote Gottes, denn das sie auf Geheiß Gottes wirken, so ist ihr Stellvertreter zugleich der Stellvertreter Gottes. Wer ihr Nachfolger auf Erden ist, der ist auch der Stellvertreter Gottes, denn sie sind die Stellvertreter Gottes auf Erden.

Nun wollen wir Beweise dafür anführen, dass sie einen Botschafter entsandt haben, da die Zeit der kleinen Auferstehung und des Reiches der göttlichen Gerechtigkeit gekommen ist. Wir begnügen uns aus Platzgründen mit wenigen Beweisen.

Erstens:
Beweise im Koran und in den Überlieferungen des Propheten Mohammed und der Imame

a) Koran
1. Der Allerhöchste sprach „Paß nun auf, wenn der Tag eintrifft, an dem der Himmel deutlichen Rauch bringt und die Menschen vollständig einhüllt! Das ist eine schmerzhafte Strafe. Die Ungläubigen sagen: 'Herr! Heb die Strafe von uns auf! Wir wollen gläubig sein.' Doch was soll ihnen die verspätete Bereitschaft, sich mahnen zu lassen, wo doch ein deutlicher Gesandter zu ihnen gekommen ist, worauf sie sich von ihm abwandten und sagten, ihm sei etwas eingeredet worden und er sei besessen? - Wir wollen die Strafe eine Weile aufheben. Aber ihr werdet rückfällig werden. Am Tag des Gerichts werden wir gewaltig zupacken! Wir werden uns an den Ungläubigen rächen.“ (Der Rauch, 10-16)
Dieser Rauch ist eine Strafe. Der Strafe aber geht eine Botschaft voraus. Gott sprach „Und wir hätten nie eine Strafe verhängt, ohne vorher einen Gesandten geschickt zu haben.“ (Die nächtliche Reise, 15)

Dieser Rauch und diese Strafe ergingen wegen Leugnung des Gesandten Gottes, die Er zu den zu Bestrafenden gesandt hatte. Er erschien ihnen in aller Deutlichkeit, wie auch in den Versen deutlich wird („worauf sie sich von ihm abwandten und sagte, ihm sei etwas eingeredet worden und er sei besessen“).

Da Aufheben dieses Rauches und dieser Strafe soll den Erdenbewohnern den Glauben an diesen Gesandten offenbaren, nachdem sie damit überzogen worden waren, wie das Volk des Jonas oder der Griechen mit Strafe überzogen wurde.
Dieser Rauch und diese Strafe sind der kleinen Auferstehung vergleichbar, dem kleinen Strafgericht, wie in dem Vers deutlich gemacht wird. Danach aber gibt es nur noch das große Strafgericht und die Rache an den Ungläubigen.

Daher ist der Rauch eines der Zeichen des Kommens des Auferstehenden, des Gesandten der Imame. Er ist mit einem Gesandten verbunden. Aufgrund dessen, dass die Erdenbewohner diesen Gesandten verrleugnen, ist er zugleich Strafe, die über sie verhängt wird („Doch was soll ihnen die verspätete Bereitschaft, sich mahnen zu lassen, wo doch ein deutlicher Gesandter zu ihnen gekommen ist“).

Wer aber ist dieser Gesandte? Und wer ist es, der ihn entsendet?

2. Der Allerhöchste sprach: Im Namen Gottes, des Allbarmherzigen. Preis sei Gott von Allem, was im Himmel und auf der Erde ist, ihm, dem hochheiligen König, dem Mächtigen und Weisen. Er ist es, der unter den Heiden einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen hat auftreten lassen, der ihnen seine Verse verliest, sie läutert und sie die Schrift und die Weisheit lehrt, die sie sich früher offensichtlich im Irrtum befanden, und andere von ihnen, die nach ihnen kommen, wenn sie zu ihnen aufgeschlossen haben werden. Er ist der Mächtige und Weise. Das ist die Huld Gottes. Er gibt sie, wem er will. Gott ist voller Huld.“ (Der Freitag)

Das heißt, und anderen von ihnen, die nach ihnen kommen, wenn sie zu ihnen aufgeschlossen haben, wird er einen Botschafter von ihnen entsenden der ihnen seine Verse vorliest, sie ihnen erläutert und sie die Schrift und die Weisheit lehrt …
Gewiß ist es nicht möglich, dass auch der Prophet Mohammed den anderen, die nach seiner Rückkkehr zu Gott gekommen sind, vorliest, sondern es muss einen Gesandten geben. Und auch bei den Unwissenden, in Mekka seinerzeit, hat er diese Eigenschaften, liest er die Verse vor, erläutert er sie den Menschen - das heißt, er läutert sie -, dass sie das Himmelreich schauen, und er lehrt sie die Schrift und die Weisheit…

3. Der Allerhöchste sprach: „Jede Gemeinschaft hat ihren Gesandten. Wenn nun ihr Gesandter kommt, wird zwischen ihnen in Gerechtigkeit entschieden, und so erleiden sie kein Unrecht. (Jonas 47)

In der prophetischen Überlieferung des Jaber zu Abu Jaafar sagte er: „Ich bat ihn um seine Erklärung des Verses ‚Jede Gemeinschaft hat ihren Gesandten. Wenn nun ihr Gesandter kommt, wird zwischen ihnen in Gerechtigkeit entschieden, und so erleiden sie kein Unrecht’. Da sprach er: Er besagt im Wesentlichen, dass es für jedes Mitglied dieser Gemeinschaft einen Gesandten aus dem Geschlecht Mohammeds gibt und dass dieser sich zu dem Mitglied begibt, für das er Gesandter ist. Sie sind die Gott nahegestellten Männer, sie sind die Gesandten. Seine Worte ‚Wenn nun ihr Gesandter kommt, wird zwischen ihnen in Gerechtigkeit entschieden’ besagen, dass die Gesandten in Gerechtigkeit entscheiden, so dass sie nach Gottes Wort kein Unrecht erleiden). (Erklärung des Ayaschi S. 119 und Rouah Al-Majlisi in Al-Bihar).

Dies soll in aller Kürze genügen, denn es ließen sich noch viele Beweise aus dem Koran anführen.

b) Vom Propheten Mohammed sind in der Schia und in der Sunna viele Sprüche überliefert, die auf die Existenz eines Mahdi und eines dem Imam Al-Mahdi vorhergehenden und mit ihm in Beziehung stehenden Auferstehenden und eines Gesandten von ihm hinweisen. Dieser ist seine rechte Hand und sein Beauftragter.

Der Auftrag des Gesandten Gottes ist ein Hinweis auf diese Person in seinem Namen und in seiner Eigenschaft. Er ist der erste Mahdi, und sein Name ist Ahmad aus der Nachkommenschaft des Imams Al-Mahdi.
Die Imame haben ebenfalls diese Person beschrieben, die der Imam Al-Mahdi in seinem Namen, an seiner Statt und in seinen Eigenschaften entsendet: Diese Person ist Ahmad aus Basra …

Zweitens:
Beweise in der Thora

1. Das Buch Jesaja
„Und er wird ein Feldzeichen aufrichten für die Nationen in der Ferne, und er wird sie herbeipfeifen vom Ende der Erde; und siehe, eilends, schnell werden sie kommen. Kein Erschöpfter und kein Stürzender ist bei ihnen; weder schlummern noch schlafen sie; keinem löst sich der Gürtel von seinen Lenden, und keinem zerreißt der Riemen seiner Schuhe. Ihre Pfeile sind geschärft und all ihre Bogen gespannt, die Hufe ihrer Pferde sind Kieselsteinen gleich und ihre Räder gleich dem Wirbelwind. Ihr Gebrüll ist wie das einer Löwin, sie brüllen wie die Junglöwen. Und sie knurren und packen die Beute und bringen sie in Sicherheit, und kein Retter ist da. Und sie brüllen über ihnen an jenem Tag wie das Tosen des Meeres.“ (Kapitel 5/26-30).

Diese Beschreibung – „sie schlafen nicht … und … und … sind Beschreibungen der Anhänger des Auferstehenden. Sie finden sich in den Erzählungen aus dem Geschlecht Mohammeds. Wer aber richtet das Feldzeichen für die Nationen auf?!

Es ist derjenige, welcher das Treuebekenntnis fordert und die Anhänger des Imams Al-Mahdi, die Anhänger Jesu, Elia und des Al-Khudar sammelt.
Das 11. Kapitel: „Und ein Spross wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schößling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen. Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht des HERRN, und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, und nicht zurechtweisen nach dem, was seine Ohren hören, sondern er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit und die Elenden des Landes zurechtweisen in Geradheit. Und er wird den Gewalttätigen schlagen mit dem Stab seines Mundes und mit dem Hauch seiner Lippen den Gottlosen töten….
Gerechtigkeit wird der Schurz seiner Hüften sein und die Treue der Schurz seiner Lenden sein. Und der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern. …
Man wird nichts Böses tun noch verderblich handeln auf meinem ganzen heiligen Berg. Denn das Land wird voll von Erkenntnis des HERRN sein, wie von Wassern, die das Meer bedecken….
Und an jenem Tag wird es geschehen: der Wurzelspross Isais, der als Feldzeichen der Völker dasteht, nach ihm werden die Nationen fragen, und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein….
(11. Kapitel, 1-10).

All diese Ereignisse sind mit der kleinen Auferstehung vereinbar, sie sind in der Vergangenheit noch nicht geschehen. Sie werden erst im göttlichen Reich der Gerechtigkeit geschehen.

Isai ist aus der Thora als Sohn Davids, des Propheten Gottes, bekannt.
Die Mutter des Imams Al-Mahdi entstammt dem Geschlecht Davids.
Stark verkürzt ist von ihr zu sagen, dass sie Prinzessin und ihr Großvater byzantinischer Kaiser war und dass sie im Traum Gottes Propheten Jesus, Simon Petrus und den Propheten Mohammed sah. Jesus gab sie dem Propheten Mohammed, damit dieser sie seinem Nachkommen, dem Imam Al-Hassan Al-Askari zur Frau gebe. Jesus sprach zu Simon Petrus oder „Shamoun, genannt der Felsen“: „Dir ist eine große Ehre zuteil geworden, denn sie ist vom Geschlecht Shamouns, des Felsens (Simon Petrus), dem Beauftragten Jesu“. Danach hatte sie viele Erscheinungen, sie unterwarf sich dem Al-Basi und es geschahen ihr viele Wunder, bis sie zum Hause des Imams Ali Al-Hadi kam, der sie seinem Sohn, dem Imam Al-Hassan Al-Askari, zur Frau gab. Diesem gebar sie den Imam Mohammed Ben Al-Hassan Al-Mahdi.

Der Imam und Mahdi Mohammed, Sohn des Al-Hassan Al-Askari ist also vom Stamme Israel (Jakob mütterlicherseits und Mohammed väterlicherseits).
Von ihm wird geglaubt, dass er der Spross aus dem Stumpf Isais sei.
Es wird auch vom ersten der zwölf Mahdis geglaubt, dass er ein Zweig jenes Schößlings aus dem Stumpf Isais sei, weil er vom Geschlecht des Imams Al-Mahdi ist.

Der erste Mahdi, der in den Überlieferungen des Propheten Mohammeds und der Imame Ahmad heißt, ist der Gesandte des Imams Al-Mahdi und dessen Beauftragter und rechte Hand. Er war der erste, der zu Beginn seines Erscheinens an ihn glaubte, bevor er das Schwert ergriff. Ich fasse mich bei der Darstellung dieses Schicksals kurz. Wer mehr darüber wissen möchte, möge in der Thora, Buch Jesaja, 13., 42., 43., 44., 49., 63., 65., und 66. Kapitel, nachlesen und gut darüber nachdenken.

2. Das Buch Daniel
2. Kapitel: Du, o König, wartetest: Und siehe, ein großes Standbild! Du schautest, bis ein Stein losbrach, und zwar nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und es zermalmte. Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden. Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.
(2. Kapitel, 31-36)

Dieser Stein zerstört das Königreich des Götzen und Satans auf dieser Erde. Er ist der Bote des Imam Al-Mahdi, des Jesus, des Elia und des Al-Khudar.
7. Kapitel: Daniel antwortete und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels wühlten das große Meer auf. Und vier große Tiere stiegen aus dem Meer herauf, jedes verschieden vom anderen. Das erste war wie ein Löwe und hatte Adlerflügel; ich sah, wie seine Flügel ausgerissen wurden und es von der Erde aufgehoben und wie ein Mensch auf seine Füße gestellt und ihm das Herz eines Menschen gegeben wurde. Und siehe, ein anderes, ein zweites Tier, war einem Bären gleich. Und es war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul drei Rippen zwischen seinen Zähnen. Und man sprach zu ihm so: Steh auf, friß viel Fleisch! Nach diesem schaute ich, und siehe, ein anderes, wie ein Leopard: das hatte vier Vogelflügel auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe, und Herrschaft wurde ihm gegeben. Nach diesem schaute ich in Gesichten der Nacht: und siehe, ein viertes Tier, furchtbar und schreckenerregend und außergewöhnlich stark, und es hatte große eiserne Zähne; es fraß und zermalmte, und den Rest zertrat es mit seinen Füßen. Und es war verschieden von allen Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. Während ich auf die Hörner achtete, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Mund, der große Worte redete. Ich schaute und sah, dass Throne aufgestellt wurden und ein Betagter sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer. Ein Feuerstrom floß und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet. Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, die das Horn redete: ich schaute, bis das Tier getötet und sein Leib zerstört und dem Brand des Feuers übergeben wurde. Und den übrigen Tieren wurde ihre Herrschaft weggenommen, und Lebensdauer wurde ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde.
Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Betagten, und man brachte ihn vor ihn. Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum, dass es nicht zerstört wird.
Mir, Daniel, wurde mein Geist tief in meinem Innern bekümmert, und die Gesichte meines Hauptes erschreckten mich. Ich näherte mich einem von denen, die dastanden, und bat ihn um genaue Auskunft über dies alles. Und er sprach zu mir und ließ mich die Deutung der Sachen wissen: "Diese großen Tiere - es sind vier - bedeuten vier Könige, die sich auf der Erde erheben werden." Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen, und sie werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten." Daraufhin wollte ich Genaueres wissen über das vierte Tier, das von allen anderen verschieden war, außergewöhnlich schreckenerregend, dessen Zähne aus Eisen und dessen Klauen aus Bronze waren, das fraß, zermalmte und den Rest mit seinen Füßen zertrat, und über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere Horn, das emporstieg und vor dem drei andere Hörner ausfielen. Und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Worte redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Gefährten. Ich sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen Krieg führte und sie besiegte, bis der Betagte kam und das Gericht den Heiligen des Höchsten gegeben wurde und die Zeit anbrach, daß die Heiligen das Königreich in Besitz nahmen.

Er sprach so: Das vierte Tier bedeutet: ein viertes Königreich wird auf Erden sein, das von allen anderen Königreichen verschieden sein wird. Es wird die ganze Erde auffressen und sie zertreten und sie zermalmen. Und die zehn Hörner bedeuten: aus diesem Königreich werden sich zehn Könige erheben. Und ein anderer wird sich nach ihnen erheben, und dieser wird verschieden sein von den vorigen, und er wird drei Könige erniedrigen. Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und wird die Heiligen des Höchsten aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden in seine Hand gegeben werden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. Hier endet der Bericht. (Daniel, 7. Kapitel).

Der geflügelte Löwe bedeutet das Zeichen für das britische Reich, das in Europa errichtet wurde und dessen Zeichen der Löwe ist. Er hat zwei Flügel. Der Bär aber ist das Symbol der Sowjets. Und dass er viel Fleich fraß bedeutete, dass er viele Menschen tötete… Das vierte Tier, das aus Eisen war, ist das amerikansische Imperium, das jetzt die ganze Erde mit Füßen zertritt und mit Waffen und Geld über die ganze Erde herrscht.
Der Betagte ist der Imam Al-Mahdi und der Menschensohn ist Jesus. Amerikas endet, wie Daniel sagte, indem es dem Brand des Feuers übergeben wird, so Gott will.

Der Imam Al-Mahdi, Jesus, Elia und Al-Khudar komen zur kleinen Auferstehung, zur Abrechnung, Bestrafung der Unterdrücker und Üben von Vergeltung an diesen. Ist es aber recht, zu strafen und Vergeltung zu üben, bevor gewarnt wird? Doch wer ist der Warner?

Es muss einen Gesandten von ihnen geben, der die frohe Botschaft verkündet und die Menschen, die ihnen in die Hände gegeben sind, warnt, bevor sie erscheinen.

Soweit die Thora in aller Kürze.

Drittens: Beweise in der Bibel
Evangelium des Matthäus, 24. Kapitel

… (6) Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören … (15). Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte seht … (22) aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden, … Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein … Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben …).

Im Kapitel zu den Zeichen der kleinen Auferstehung erwähnen Jesus wie auch der Prophet Mohammed und die Imame Kriege Sonnen- und Mondfinsternis und Greuel der Verwüstung (Amerika) … Wichtig ist, dass er sich vom Beginn seines Erscheinens vom Orient zum Okzident und im Orient selbst hin zum Orte Jesu bewegt, zu jener Zeit wird es der Irak sein. Der Blitz, der von Osten ausfährt und bis nach Westen leuchtet, ist Ibrahim, der vom Irak auszog und im heiligen Land erschien.

Jesus sprach von Johannes beim Erscheinen Elia: "Ich aber sage euch , dass Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden. Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach. (Matthäus, 17. Kapitel).

Jesus sprach von Johannes: "Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll. Wer Ohren hat, der höre.
(Matthäus, 11. Kapitel).

Folglich ist der Botschafter, den der Imam Al-Mahdi aussendet, und die mit ihm sind: Jesus, Elia und Al-Khudar. Und von ihrem Auszug aus dem Irak kann gesagt werden, dass er der Auszug Jesu in diesem Sinne ist, ebenso, wie der Auszug des Johannes dem Auszug des Elia in einer bestimmten Epoche gleicht. Dieser Botschafter kann auch von einer anderen Gemeinschaft sein oder, wie

Jesus sagte: "Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird." (Matthäus, 21. Kapitel).

Jesus sprach: " Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen (nämlich Jesus). Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise (also Wissen, Kenntnis und Klugheit) zu geben zur rechten Zeit? Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! (Matthäus, 24. Kapitel).

Wer also ist dieser treue und kluge Knecht? Kein anderer, als ein Gesandter vom Imam Al-Mahdi, von Jesus, Elia und Al-Khudar.

Jesus sprach: "Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat, und niemand von euch fragt mich: Wohin gehst du? Aber weil ich dies zu euch geredet habe, hat Traurigkeit euer Herz erfüllt. Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, daß ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt strafen ob der Sünde und um der Gerechtigkeit und des Gerichts. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. (Evangelium des Johannes, 16. Kapitel).

Wer ist dieser Beistand, der entsandt wird? Und wer ist es, der die Welt ob der Sünden, des Leugnens der Propheten, ihres Mordens bestraft, ob ihres Sichabwendens von der Wahrheit der Propheten und deren Gesandten und der Preisgabe ihres guten Geschicks in der kleinen Auferstehung und der Enttäuschung, die sie dem Fürsten dieser Welt, dem Imam Al-Mahdi, bereitet haben?

Jesus sprach: "Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. (Evangelium des Johannes, 16. Kapitel).

Von Abu Abdullah wird gesagt: "Siebenundzwanzig Buchstaben sind bekannt. Die Boten Gottes sind insgesamt mit zwei Buchstaben gekommen. Die Menschen kennen bis heute nur die zwei Buchstaben. Unser Auferstehender kommt mit fünfundzwanzig Buchstaben und verbreitet diese unter den Menschen und fügt ihnen zwei Buchstaben hinzu, um siebenundzwanzig Buchstaben zu verbreiten". (Bihar Al-Anwar, Teil 52).

Ich meine, dass das Vorgetragene bei aller Kürze für denjenigen, der Wahrheit und Wahrhaftigkeit sucht, hinreicht. Wem nach mehr verlangt, findet solches reichhaltig und ungekürzt in der göttlichen Offenbarung des Johannes.

Ich erinnere daran, dass die Juden, als Gott Jesum entsandte, sprachen: "Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?" … "Sie sprachen zu ihm: Bist du etwa auch aus Galiläa? Forsche und sieh, dass aus Galiläa kein Prophet aufsteht!" Sie sagten: "Hat nicht die Schrift gesagt: Aus der Nachkommenschaft Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt der Christus?"

Schließlich ist mein Rat an dich, dass du über diese Worte nachdenken mögest … In der Thora steht geschrieben "Vertraue auf mich mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf dein Verständnis des ganzen Weges, den ER mich kennen ließ. Ich weise dir den Weg. Haltet dich nicht für klug. Ehre mich und bilde dich mit meinem Wort.