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Der Beauftragte und Gesandte des Imams
Al-Mahdi in der Thora, der Bibel und im
Koran In der Thora, im 2. Buch der
Könige, 2. Kapitel, wird berichtet, dass
Elia im Sturmwind zum Himmel
hinaufgetragen werden sollte …, dass „er
seinen Mantel nahm, ihn zusammenwickelte
und auf das Wasser schlug. Als beide auf
dem Trockenen hinübergegangen waren, das
sagte Elia zu Elisa: Bitte, was ich für
dich tun soll, bevor ich von dir
weggenommen werde! Elisa sagte: Dass mir
doch ein zweifacher Anteil von deinem
Geist gegeben werde! Da sagte er: Du
hast Schweres erbeten, Wenn du mich
sehen wirst, wie ich von dir weggenommen
werde, dann wird dir das gegeben werden;
wenn aber nicht, dann wird es dir nicht
gegeben werden.
Und da sie miteinander gingen und
redeten, da kam ein feuriger Wagen mit
Rossen herab, die schieden die beiden
voneinander! Und Elia fuhr im Sturmwind
auf zum Himmel. Und Elisa sah es und
schrie: Mein Vater, mein Vater! Der
Wagen Israels und sein Gespann! Dann sah
er ihn nicht mehr“.
Dies geschah dem Propheten Gottes,
dem Propheten Elia, der zum Himmel
auffuhr, bis heute nicht gestorben ist
und auf Erden viele Werke zum Lobe
Gottes verrichtet. Die Erdbewohner
jedoch sehen ihn nicht, weil sie blind
sind, und wenn sie auch ihre Augen
öffnen. Mit Elia identisch ist Al-Khudar,
der auch zum Himmel entrückt wurde und
nach Gottes Weisung auf Erden wirkt.
Auch der Imam, der Mahdi Mohammed Ben
Al-Hassan verrichtet Werke auf Erden
nach Gottes Weisung.
Bevor Jesus entrückt wurde entsandte
er seine Jünger, damit das Recht
bestätigt werde, das ihm von Gott
gegeben wurde, und die Botschaft Gottes
auf Erden verbreitet werde. Zu ihnen
gehörte Shamoun, genannt der Felsen, der
in der Bibel Simon Petrus heißt, und der
barbarische Johannes, der erleuchtete
Johannes der Bibel. Dann aber brach die
Sendung Jesu ab. Sie brach nicht nur für
eine Zeitspanne ab, sondern für alle
Ewigkeiten, denn es gibt weder einen
vernünftigen noch in der Tradition
begründeten Beweis, der diesen Zweck
bestätigt, sondern das Gegenteil wird
bewiesen, dass nämlich Jesus einen
Stellvertreter entsendet, wenn die Zeit
seiner Rückkehr gekommen ist und die
kleine Auferstehung sich nähert. Im
Folgenden werde ich mit Gottes Hilfe den
Beweis dafür bringen:
Was den Imam Al-Mahdi betrifft, so
hatte dieser seine vier Botschafter
während der Zeit seiner begrenzten
Verborgenheit, die ungefähr 70 Jahre
währte, entsandt. Dann unterbricht die
Botschaft und Entsendung seitens des
Imam Al-Mahdi. Dabei besagt die
Unterbrechung für eine Zeitspanne nicht,
dass die Unterbrechung ewig währt,
sondern ist Beweis dafür, dass er einen
Botschafter entsendet, der ihn vertritt,
wenn sich seine Auferstehung nähert und
die Zeit der kleinen Auferstehung
gekommen ist.
Im Folgenden werde ich mit Gottes
Hilfe den Beweis dafür bringen:
Jetzt und bevor ich die Frage
untersuche, welche Beweise es für die
Entsendung eines Botschafter als
Stellvertreter gibt, untersuchen wir,
welche Bewandtnis es mit jenen vier
Botschaftern, nämlich Al-Khudar, Elia,
Jesus und Mohammed Ben Al-Hassan
Al-Mahdi hat: Handelt es sich nur um ein
und denselben oder sind es verschiedene?
Tatsächlich handelt geht es bei ihnen
ein und dieselbe Angelegenheit. Sie
gehören zusammen und sind nicht
voneinander zu trennen, denn sie haben
einen gemeinsamen Herrn und eine
gemeinsame Religion, nämlich die Hingabe
an Gott, an Allah, gepriesen sei Sein
Name! Sie alle rufen Ihn an, und auf
sein Geheiß hin sind sie tätig. Es ist
ein und dasselbe Recht, auf das sie sich
berufen und ein und dasselbe Ziel,
nämlich die kleine Auferstehung. Ihre
gemeinsame Absicht und ihr gemeinsamer
Zweck sind die Verbreitung von
Gerechtigkeit, Recht und Gleichheit und
die Anbetung Gottes auf Erden. So will
es der Allerhöchste. Sie sind
miteinander vereint und es gibt zwischen
ihnen keinen Unterschied. Ihr Streben
gilt einem Zweck und einem Ziel, und sie
haben einen gemeinsamen Herrn und Gott.
Ihr Botschafter muss daher von ihnen
gemeinsam und ein und derselbe sein. Er
ist zugleich der Bote Gottes, denn das
sie auf Geheiß Gottes wirken, so ist ihr
Stellvertreter zugleich der
Stellvertreter Gottes. Wer ihr
Nachfolger auf Erden ist, der ist auch
der Stellvertreter Gottes, denn sie sind
die Stellvertreter Gottes auf Erden.
Nun wollen wir Beweise dafür
anführen, dass sie einen Botschafter
entsandt haben, da die Zeit der kleinen
Auferstehung und des Reiches der
göttlichen Gerechtigkeit gekommen ist.
Wir begnügen uns aus Platzgründen mit
wenigen Beweisen.
Erstens:
Beweise im Koran und in den
Überlieferungen des Propheten Mohammed
und der Imame
a) Koran
1. Der Allerhöchste sprach „Paß nun auf,
wenn der Tag eintrifft, an dem der
Himmel deutlichen Rauch bringt und die
Menschen vollständig einhüllt! Das ist
eine schmerzhafte Strafe. Die
Ungläubigen sagen: 'Herr! Heb die Strafe
von uns auf! Wir wollen gläubig sein.'
Doch was soll ihnen die verspätete
Bereitschaft, sich mahnen zu lassen, wo
doch ein deutlicher Gesandter zu ihnen
gekommen ist, worauf sie sich von ihm
abwandten und sagten, ihm sei etwas
eingeredet worden und er sei besessen? -
Wir wollen die Strafe eine Weile
aufheben. Aber ihr werdet rückfällig
werden. Am Tag des Gerichts werden wir
gewaltig zupacken! Wir werden uns an den
Ungläubigen rächen.“ (Der Rauch, 10-16)
Dieser Rauch ist eine Strafe. Der Strafe
aber geht eine Botschaft voraus. Gott
sprach „Und wir hätten nie eine Strafe
verhängt, ohne vorher einen Gesandten
geschickt zu haben.“ (Die nächtliche
Reise, 15)
Dieser Rauch und diese Strafe
ergingen wegen Leugnung des Gesandten
Gottes, die Er zu den zu Bestrafenden
gesandt hatte. Er erschien ihnen in
aller Deutlichkeit, wie auch in den
Versen deutlich wird („worauf sie sich
von ihm abwandten und sagte, ihm sei
etwas eingeredet worden und er sei
besessen“).
Da Aufheben dieses Rauches und dieser
Strafe soll den Erdenbewohnern den
Glauben an diesen Gesandten offenbaren,
nachdem sie damit überzogen worden
waren, wie das Volk des Jonas oder der
Griechen mit Strafe überzogen wurde.
Dieser Rauch und diese Strafe sind der
kleinen Auferstehung vergleichbar, dem
kleinen Strafgericht, wie in dem Vers
deutlich gemacht wird. Danach aber gibt
es nur noch das große Strafgericht und
die Rache an den Ungläubigen.
Daher ist der Rauch eines der Zeichen
des Kommens des Auferstehenden, des
Gesandten der Imame. Er ist mit einem
Gesandten verbunden. Aufgrund dessen,
dass die Erdenbewohner diesen Gesandten
verrleugnen, ist er zugleich Strafe, die
über sie verhängt wird („Doch was soll
ihnen die verspätete Bereitschaft, sich
mahnen zu lassen, wo doch ein deutlicher
Gesandter zu ihnen gekommen ist“).
Wer aber ist dieser Gesandte? Und wer
ist es, der ihn entsendet?
2. Der Allerhöchste sprach: Im Namen
Gottes, des Allbarmherzigen. Preis sei
Gott von Allem, was im Himmel und auf
der Erde ist, ihm, dem hochheiligen
König, dem Mächtigen und Weisen. Er ist
es, der unter den Heiden einen Gesandten
aus ihren eigenen Reihen hat auftreten
lassen, der ihnen seine Verse verliest,
sie läutert und sie die Schrift und die
Weisheit lehrt, die sie sich früher
offensichtlich im Irrtum befanden, und
andere von ihnen, die nach ihnen kommen,
wenn sie zu ihnen aufgeschlossen haben
werden. Er ist der Mächtige und Weise.
Das ist die Huld Gottes. Er gibt sie,
wem er will. Gott ist voller Huld.“ (Der
Freitag)
Das heißt, und anderen von ihnen, die
nach ihnen kommen, wenn sie zu ihnen
aufgeschlossen haben, wird er einen
Botschafter von ihnen entsenden der
ihnen seine Verse vorliest, sie ihnen
erläutert und sie die Schrift und die
Weisheit lehrt …
Gewiß ist es nicht möglich, dass auch
der Prophet Mohammed den anderen, die
nach seiner Rückkkehr zu Gott gekommen
sind, vorliest, sondern es muss einen
Gesandten geben. Und auch bei den
Unwissenden, in Mekka seinerzeit, hat er
diese Eigenschaften, liest er die Verse
vor, erläutert er sie den Menschen - das
heißt, er läutert sie -, dass sie das
Himmelreich schauen, und er lehrt sie
die Schrift und die Weisheit…
3. Der Allerhöchste sprach: „Jede
Gemeinschaft hat ihren Gesandten. Wenn
nun ihr Gesandter kommt, wird zwischen
ihnen in Gerechtigkeit entschieden, und
so erleiden sie kein Unrecht. (Jonas 47)
In der prophetischen Überlieferung
des Jaber zu Abu Jaafar sagte er: „Ich
bat ihn um seine Erklärung des Verses
‚Jede Gemeinschaft hat ihren Gesandten.
Wenn nun ihr Gesandter kommt, wird
zwischen ihnen in Gerechtigkeit
entschieden, und so erleiden sie kein
Unrecht’. Da sprach er: Er besagt im
Wesentlichen, dass es für jedes Mitglied
dieser Gemeinschaft einen Gesandten aus
dem Geschlecht Mohammeds gibt und dass
dieser sich zu dem Mitglied begibt, für
das er Gesandter ist. Sie sind die Gott
nahegestellten Männer, sie sind die
Gesandten. Seine Worte ‚Wenn nun ihr
Gesandter kommt, wird zwischen ihnen in
Gerechtigkeit entschieden’ besagen, dass
die Gesandten in Gerechtigkeit
entscheiden, so dass sie nach Gottes
Wort kein Unrecht erleiden). (Erklärung
des Ayaschi S. 119 und Rouah Al-Majlisi
in Al-Bihar).
Dies soll in aller Kürze genügen,
denn es ließen sich noch viele Beweise
aus dem Koran anführen.
b) Vom Propheten Mohammed sind in der
Schia und in der Sunna viele Sprüche
überliefert, die auf die Existenz eines
Mahdi und eines dem Imam Al-Mahdi
vorhergehenden und mit ihm in Beziehung
stehenden Auferstehenden und eines
Gesandten von ihm hinweisen. Dieser ist
seine rechte Hand und sein Beauftragter.
Der Auftrag des Gesandten Gottes ist
ein Hinweis auf diese Person in seinem
Namen und in seiner Eigenschaft. Er ist
der erste Mahdi, und sein Name ist Ahmad
aus der Nachkommenschaft des Imams
Al-Mahdi.
Die Imame haben ebenfalls diese Person
beschrieben, die der Imam Al-Mahdi in
seinem Namen, an seiner Statt und in
seinen Eigenschaften entsendet: Diese
Person ist Ahmad aus Basra …
Zweitens:
Beweise in der Thora
1. Das Buch Jesaja
„Und er wird ein Feldzeichen aufrichten
für die Nationen in der Ferne, und er
wird sie herbeipfeifen vom Ende der
Erde; und siehe, eilends, schnell werden
sie kommen. Kein Erschöpfter und kein
Stürzender ist bei ihnen; weder
schlummern noch schlafen sie; keinem
löst sich der Gürtel von seinen Lenden,
und keinem zerreißt der Riemen seiner
Schuhe. Ihre Pfeile sind geschärft und
all ihre Bogen gespannt, die Hufe ihrer
Pferde sind Kieselsteinen gleich und
ihre Räder gleich dem Wirbelwind. Ihr
Gebrüll ist wie das einer Löwin, sie
brüllen wie die Junglöwen. Und sie
knurren und packen die Beute und bringen
sie in Sicherheit, und kein Retter ist
da. Und sie brüllen über ihnen an jenem
Tag wie das Tosen des Meeres.“ (Kapitel
5/26-30).
Diese Beschreibung – „sie schlafen
nicht … und … und … sind Beschreibungen
der Anhänger des Auferstehenden. Sie
finden sich in den Erzählungen aus dem
Geschlecht Mohammeds. Wer aber richtet
das Feldzeichen für die Nationen auf?!
Es ist derjenige, welcher das
Treuebekenntnis fordert und die Anhänger
des Imams Al-Mahdi, die Anhänger Jesu,
Elia und des Al-Khudar sammelt.
Das 11. Kapitel: „Und ein Spross wird
hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und
ein Schößling aus seinen Wurzeln wird
Frucht bringen. Und auf ihm wird ruhen
der Geist des HERRN, der Geist der
Weisheit und des Verstandes, der Geist
des Rates und der Kraft, der Geist der
Erkenntnis und Furcht des HERRN, und er
wird sein Wohlgefallen haben an der
Furcht des HERRN. Er wird nicht richten
nach dem, was seine Augen sehen, und
nicht zurechtweisen nach dem, was seine
Ohren hören, sondern er wird die
Geringen richten in Gerechtigkeit und
die Elenden des Landes zurechtweisen in
Geradheit. Und er wird den Gewalttätigen
schlagen mit dem Stab seines Mundes und
mit dem Hauch seiner Lippen den
Gottlosen töten….
Gerechtigkeit wird der Schurz seiner
Hüften sein und die Treue der Schurz
seiner Lenden sein. Und der Wolf wird
beim Lamm weilen und der Leopard beim
Böckchen lagern. …
Man wird nichts Böses tun noch
verderblich handeln auf meinem ganzen
heiligen Berg. Denn das Land wird voll
von Erkenntnis des HERRN sein, wie von
Wassern, die das Meer bedecken….
Und an jenem Tag wird es geschehen: der
Wurzelspross Isais, der als Feldzeichen
der Völker dasteht, nach ihm werden die
Nationen fragen, und seine Ruhestätte
wird Herrlichkeit sein….
(11. Kapitel, 1-10).
All diese Ereignisse sind mit der
kleinen Auferstehung vereinbar, sie sind
in der Vergangenheit noch nicht
geschehen. Sie werden erst im göttlichen
Reich der Gerechtigkeit geschehen.
Isai ist aus der Thora als Sohn
Davids, des Propheten Gottes, bekannt.
Die Mutter des Imams Al-Mahdi entstammt
dem Geschlecht Davids.
Stark verkürzt ist von ihr zu sagen,
dass sie Prinzessin und ihr Großvater
byzantinischer Kaiser war und dass sie
im Traum Gottes Propheten Jesus, Simon
Petrus und den Propheten Mohammed sah.
Jesus gab sie dem Propheten Mohammed,
damit dieser sie seinem Nachkommen, dem
Imam Al-Hassan Al-Askari zur Frau gebe.
Jesus sprach zu Simon Petrus oder
„Shamoun, genannt der Felsen“: „Dir ist
eine große Ehre zuteil geworden, denn
sie ist vom Geschlecht Shamouns, des
Felsens (Simon Petrus), dem Beauftragten
Jesu“. Danach hatte sie viele
Erscheinungen, sie unterwarf sich dem
Al-Basi und es geschahen ihr viele
Wunder, bis sie zum Hause des Imams Ali
Al-Hadi kam, der sie seinem Sohn, dem
Imam Al-Hassan Al-Askari, zur Frau gab.
Diesem gebar sie den Imam Mohammed Ben
Al-Hassan Al-Mahdi.
Der Imam und Mahdi Mohammed, Sohn des
Al-Hassan Al-Askari ist also vom Stamme
Israel (Jakob mütterlicherseits und
Mohammed väterlicherseits).
Von ihm wird geglaubt, dass er der
Spross aus dem Stumpf Isais sei.
Es wird auch vom ersten der zwölf Mahdis
geglaubt, dass er ein Zweig jenes
Schößlings aus dem Stumpf Isais sei,
weil er vom Geschlecht des Imams
Al-Mahdi ist.
Der erste Mahdi, der in den
Überlieferungen des Propheten Mohammeds
und der Imame Ahmad heißt, ist der
Gesandte des Imams Al-Mahdi und dessen
Beauftragter und rechte Hand. Er war der
erste, der zu Beginn seines Erscheinens
an ihn glaubte, bevor er das Schwert
ergriff. Ich fasse mich bei der
Darstellung dieses Schicksals kurz. Wer
mehr darüber wissen möchte, möge in der
Thora, Buch Jesaja, 13., 42., 43., 44.,
49., 63., 65., und 66. Kapitel,
nachlesen und gut darüber nachdenken.
2. Das Buch Daniel
2. Kapitel: Du, o König, wartetest: Und
siehe, ein großes Standbild! Du
schautest, bis ein Stein losbrach, und
zwar nicht durch Hände, und das Bild an
seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und
es zermalmte. Da wurden zugleich das
Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber
und das Gold zermalmt, und sie wurden
wie Spreu aus den Sommertennen; und der
Wind führte sie fort, und es war
keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden.
Und der Stein, der das Bild zerschlagen
hatte, wurde zu einem großen Berg und
erfüllte die ganze Erde.
(2. Kapitel, 31-36)
Dieser Stein zerstört das Königreich
des Götzen und Satans auf dieser Erde.
Er ist der Bote des Imam Al-Mahdi, des
Jesus, des Elia und des Al-Khudar.
7. Kapitel: Daniel antwortete und
sprach: Ich schaute in meinem Gesicht in
der Nacht, und siehe, die vier Winde des
Himmels wühlten das große Meer auf. Und
vier große Tiere stiegen aus dem Meer
herauf, jedes verschieden vom anderen.
Das erste war wie ein Löwe und hatte
Adlerflügel; ich sah, wie seine Flügel
ausgerissen wurden und es von der Erde
aufgehoben und wie ein Mensch auf seine
Füße gestellt und ihm das Herz eines
Menschen gegeben wurde. Und siehe, ein
anderes, ein zweites Tier, war einem
Bären gleich. Und es war auf der einen
Seite aufgerichtet und hatte in seinem
Maul drei Rippen zwischen seinen Zähnen.
Und man sprach zu ihm so: Steh auf, friß
viel Fleisch! Nach diesem schaute ich,
und siehe, ein anderes, wie ein Leopard:
das hatte vier Vogelflügel auf seinem
Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe,
und Herrschaft wurde ihm gegeben. Nach
diesem schaute ich in Gesichten der
Nacht: und siehe, ein viertes Tier,
furchtbar und schreckenerregend und
außergewöhnlich stark, und es hatte
große eiserne Zähne; es fraß und
zermalmte, und den Rest zertrat es mit
seinen Füßen. Und es war verschieden von
allen Tieren, die vor ihm waren, und es
hatte zehn Hörner. Während ich auf die
Hörner achtete, siehe, da stieg ein
anderes, kleines Horn zwischen ihnen
empor, und drei von den ersten Hörnern
wurden vor ihm ausgerissen; und siehe,
an diesem Horn waren Augen wie
Menschenaugen und ein Mund, der große
Worte redete. Ich schaute und sah, dass
Throne aufgestellt wurden und ein
Betagter sich setzte. Sein Gewand war
weiß wie Schnee und das Haar seines
Hauptes wie reine Wolle, sein Thron
Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes
Feuer. Ein Feuerstrom floß und ging von
ihm aus. Tausend mal Tausende dienten
ihm, und zehntausend mal Zehntausende
standen vor ihm. Das Gericht setzte
sich, und Bücher wurden geöffnet. Dann
schaute ich wegen der Stimme der großen
Worte, die das Horn redete: ich schaute,
bis das Tier getötet und sein Leib
zerstört und dem Brand des Feuers
übergeben wurde. Und den übrigen Tieren
wurde ihre Herrschaft weggenommen, und
Lebensdauer wurde ihnen gegeben bis auf
Zeit und Stunde.
Ich schaute in Gesichten der Nacht: und
siehe, mit den Wolken des Himmels kam
einer wie der Sohn eines Menschen. Und
er kam zu dem Betagten, und man brachte
ihn vor ihn. Und ihm wurde Herrschaft
und Ehre und Königtum gegeben, und alle
Völker, Nationen und Sprachen dienten
ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige
Herrschaft, die nicht vergeht, und sein
Königtum, dass es nicht zerstört wird.
Mir, Daniel, wurde mein Geist tief in
meinem Innern bekümmert, und die
Gesichte meines Hauptes erschreckten
mich. Ich näherte mich einem von denen,
die dastanden, und bat ihn um genaue
Auskunft über dies alles. Und er sprach
zu mir und ließ mich die Deutung der
Sachen wissen: "Diese großen Tiere - es
sind vier - bedeuten vier Könige, die
sich auf der Erde erheben werden." Aber
die Heiligen des Höchsten werden das
Reich empfangen, und sie werden das
Reich besitzen bis in Ewigkeit, ja, bis
in die Ewigkeit der Ewigkeiten."
Daraufhin wollte ich Genaueres wissen
über das vierte Tier, das von allen
anderen verschieden war, außergewöhnlich
schreckenerregend, dessen Zähne aus
Eisen und dessen Klauen aus Bronze
waren, das fraß, zermalmte und den Rest
mit seinen Füßen zertrat, und über die
zehn Hörner auf seinem Kopf und über das
andere Horn, das emporstieg und vor dem
drei andere Hörner ausfielen. Und das
Horn hatte Augen und einen Mund, der
große Worte redete, und sein Aussehen
war größer als das seiner Gefährten. Ich
sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen
Krieg führte und sie besiegte, bis der
Betagte kam und das Gericht den Heiligen
des Höchsten gegeben wurde und die Zeit
anbrach, daß die Heiligen das Königreich
in Besitz nahmen.
Er sprach so: Das vierte Tier
bedeutet: ein viertes Königreich wird
auf Erden sein, das von allen anderen
Königreichen verschieden sein wird. Es
wird die ganze Erde auffressen und sie
zertreten und sie zermalmen. Und die
zehn Hörner bedeuten: aus diesem
Königreich werden sich zehn Könige
erheben. Und ein anderer wird sich nach
ihnen erheben, und dieser wird
verschieden sein von den vorigen, und er
wird drei Könige erniedrigen. Und er
wird Worte reden gegen den Höchsten und
wird die Heiligen des Höchsten
aufreiben; und er wird danach trachten,
Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie
werden in seine Hand gegeben werden für
eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe
Zeit. Aber das Gericht wird sich setzen;
und man wird seine Herrschaft wegnehmen,
um sie zu vernichten und zu zerstören
bis zum Ende. Und das Reich und die
Herrschaft und die Größe der Reiche
unter dem ganzen Himmel wird dem Volk
der Heiligen des Höchsten gegeben
werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich,
und alle Mächte werden ihm dienen und
gehorchen. Hier endet der Bericht.
(Daniel, 7. Kapitel).
Der geflügelte Löwe bedeutet das
Zeichen für das britische Reich, das in
Europa errichtet wurde und dessen
Zeichen der Löwe ist. Er hat zwei
Flügel. Der Bär aber ist das Symbol der
Sowjets. Und dass er viel Fleich fraß
bedeutete, dass er viele Menschen
tötete… Das vierte Tier, das aus Eisen
war, ist das amerikansische Imperium,
das jetzt die ganze Erde mit Füßen
zertritt und mit Waffen und Geld über
die ganze Erde herrscht.
Der Betagte ist der Imam Al-Mahdi und
der Menschensohn ist Jesus. Amerikas
endet, wie Daniel sagte, indem es dem
Brand des Feuers übergeben wird, so Gott
will.
Der Imam Al-Mahdi, Jesus, Elia und
Al-Khudar komen zur kleinen
Auferstehung, zur Abrechnung, Bestrafung
der Unterdrücker und Üben von Vergeltung
an diesen. Ist es aber recht, zu strafen
und Vergeltung zu üben, bevor gewarnt
wird? Doch wer ist der Warner?
Es muss einen Gesandten von ihnen
geben, der die frohe Botschaft verkündet
und die Menschen, die ihnen in die Hände
gegeben sind, warnt, bevor sie
erscheinen.
Soweit die Thora in aller Kürze.
Drittens: Beweise in der Bibel
Evangelium des Matthäus, 24. Kapitel
… (6) Ihr werdet aber von Kriegen und
Kriegsgerüchten hören … (15). Wenn ihr
nun den Greuel der Verwüstung, von dem
durch Daniel, den Propheten, geredet
ist, an heiliger Stätte seht … (22) aber
um der Auserwählten willen werden jene
Tage verkürzt werden, … Denn wie der
Blitz ausfährt von Osten und bis nach
Westen leuchtet, so wird die Ankunft des
Sohnes des Menschen sein … Aber gleich
nach der Bedrängnis jener Tage wird die
Sonne verfinstert werden und der Mond
seinen Schein nicht geben …).
Im Kapitel zu den Zeichen der kleinen
Auferstehung erwähnen Jesus wie auch der
Prophet Mohammed und die Imame Kriege
Sonnen- und Mondfinsternis und Greuel
der Verwüstung (Amerika) … Wichtig ist,
dass er sich vom Beginn seines
Erscheinens vom Orient zum Okzident und
im Orient selbst hin zum Orte Jesu
bewegt, zu jener Zeit wird es der Irak
sein. Der Blitz, der von Osten ausfährt
und bis nach Westen leuchtet, ist
Ibrahim, der vom Irak auszog und im
heiligen Land erschien.
Jesus sprach von Johannes beim
Erscheinen Elia: "Ich aber sage euch ,
dass Elia schon gekommen ist, und sie
haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm
getan, was sie wollten. Ebenso wird auch
der Sohn des Menschen von ihnen leiden.
Da verstanden die Jünger, daß er von
Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.
(Matthäus, 17. Kapitel).
Jesus sprach von Johannes: "Und wenn
ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der
kommen soll. Wer Ohren hat, der höre.
(Matthäus, 11. Kapitel).
Folglich ist der Botschafter, den der
Imam Al-Mahdi aussendet, und die mit ihm
sind: Jesus, Elia und Al-Khudar. Und von
ihrem Auszug aus dem Irak kann gesagt
werden, dass er der Auszug Jesu in
diesem Sinne ist, ebenso, wie der Auszug
des Johannes dem Auszug des Elia in
einer bestimmten Epoche gleicht. Dieser
Botschafter kann auch von einer anderen
Gemeinschaft sein oder, wie
Jesus sagte: "Deswegen sage ich euch:
Das Reich Gottes wird von euch
weggenommen und einer Nation gegeben
werden, die seine Früchte bringen wird."
(Matthäus, 21. Kapitel).
Jesus sprach: " Deshalb seid auch ihr
bereit! Denn in der Stunde, in der ihr
es nicht meint, kommt der Sohn des
Menschen (nämlich Jesus). Wer ist nun
der treue und kluge Knecht, den sein
Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um
ihnen die Speise (also Wissen, Kenntnis
und Klugheit) zu geben zur rechten Zeit?
Glückselig jener Knecht, den sein Herr,
wenn er kommt, bei solchem Tun finden
wird! (Matthäus, 24. Kapitel).
Wer also ist dieser treue und kluge
Knecht? Kein anderer, als ein Gesandter
vom Imam Al-Mahdi, von Jesus, Elia und
Al-Khudar.
Jesus sprach: "Jetzt aber gehe ich
hin zu dem, der mich gesandt hat, und
niemand von euch fragt mich: Wohin gehst
du? Aber weil ich dies zu euch geredet
habe, hat Traurigkeit euer Herz erfüllt.
Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist
euch nützlich, daß ich weggehe, denn
wenn ich nicht weggehe, wird der
Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich
aber hingehe, werde ich ihn zu euch
senden. Und wenn er gekommen ist, wird
er die Welt strafen ob der Sünde und um
der Gerechtigkeit und des Gerichts. Von
Sünde, weil sie nicht an mich glauben;
von Gerechtigkeit aber, weil ich zum
Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
von Gericht aber, weil der Fürst dieser
Welt gerichtet ist. (Evangelium des
Johannes, 16. Kapitel).
Wer ist dieser Beistand, der entsandt
wird? Und wer ist es, der die Welt ob
der Sünden, des Leugnens der Propheten,
ihres Mordens bestraft, ob ihres
Sichabwendens von der Wahrheit der
Propheten und deren Gesandten und der
Preisgabe ihres guten Geschicks in der
kleinen Auferstehung und der
Enttäuschung, die sie dem Fürsten dieser
Welt, dem Imam Al-Mahdi, bereitet haben?
Jesus sprach: "Noch vieles habe ich
euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt
nicht tragen. Wenn aber jener Geist der
Wahrheit gekommen ist, wird er euch in
die ganze Wahrheit leiten; denn er wird
nicht aus sich selbst reden, sondern was
er hören wird, wird er reden, und das
Kommende wird er euch verkündigen. Er
wird mich verherrlichen, denn von dem
Meinen wird er nehmen und euch
verkündigen. (Evangelium des Johannes,
16. Kapitel).
Von Abu Abdullah wird gesagt:
"Siebenundzwanzig Buchstaben sind
bekannt. Die Boten Gottes sind insgesamt
mit zwei Buchstaben gekommen. Die
Menschen kennen bis heute nur die zwei
Buchstaben. Unser Auferstehender kommt
mit fünfundzwanzig Buchstaben und
verbreitet diese unter den Menschen und
fügt ihnen zwei Buchstaben hinzu, um
siebenundzwanzig Buchstaben zu
verbreiten". (Bihar Al-Anwar, Teil 52).
Ich meine, dass das Vorgetragene bei
aller Kürze für denjenigen, der Wahrheit
und Wahrhaftigkeit sucht, hinreicht. Wem
nach mehr verlangt, findet solches
reichhaltig und ungekürzt in der
göttlichen Offenbarung des Johannes.
Ich erinnere daran, dass die Juden,
als Gott Jesum entsandte, sprachen: "Kann
aus Nazareth etwas Gutes kommen?" … "Sie
sprachen zu ihm: Bist du etwa auch aus
Galiläa? Forsche und sieh, dass aus
Galiläa kein Prophet aufsteht!" Sie
sagten: "Hat nicht die Schrift gesagt:
Aus der Nachkommenschaft Davids und aus
Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt
der Christus?"
Schließlich ist mein Rat an dich,
dass du über diese Worte nachdenken
mögest … In der Thora steht geschrieben
"Vertraue auf mich mit deinem ganzen
Herzen und stütze dich nicht auf dein
Verständnis des ganzen Weges, den ER
mich kennen ließ. Ich weise dir den Weg.
Haltet dich nicht für klug. Ehre mich
und bilde dich mit meinem Wort.
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